Hunter Stiefel

Cool durch den Regen

Als Arthur Wellesley, der erste Duke of Wellington, im Jahr 1817 seinen Schuhmacher damit beauftragte, ihm ein paar bequeme Stiefel anzufertigen, dürfte er kaum geahnt haben, dass dadurch sein Name zum Synonym für Gummistiefel werden würde. Die britische Firma Hunter entwickelte ihre Wellington Boots, liebevoll «Wellies» genannt, seit über 150 Jahren im schottischen Edingburgh.

Wie bei der Fertigung von Lederstiefeln werden bei den Hunter Gummistiefeln zugeschnittene Stücke aus Naturkautschuk um die Leisten gearbeitet. Der Stiefelrohling wird dann in einem geheim gehaltenem Latex-Tauchverfahren verstärkt. Anschliessend wird der Stiefelkörper im Ofen vulkanisiert.

Die doppellagige Laufsohle der Wellies weist eine Profilierung in unterschiedlichen Winkeln auf, was für hohe Rutschfestigkeit sorgt. Der Stiefel ist am Spann noch einmal extra verstärkt und für den Tragekomfort sorgen ein antibakterielles Nylonfutter und ein gepolstertes Fussbett. Bei Bedarf kann man den Schaft im oberen Bereich mittels der charakteristischen Hunter-Schnalle in der Weite regulieren.

Seit Ende der 1970er Jahre ist Hunter offizieller Hoflieferant des britischen Königshauses und ist stolz, das «Royal Seal of Approval» tragen zu dürfen.

Hunter Gummistiefel sind erhältlich im Globus Zürich Bahnhofstrasse, Glattzentrum, Bern City, Bern Westside, Chur, St. Gallen, Genève Rue du Rhône, Genève Balexert und Lausanne.

Die Herstellung

Hunter Gummistiefel werden noch immer aus Naturkautschuk hergestellt und es braucht 28 Einzelteile, um ein Paar Stiefel zu schaffen. Dazu wird jedes Einzelteil individuell zugeschnitten und von Hand zusammengesetzt. Es ist die Liebe zum Detail und das handwerkliche Können, welche jeden Stiefel so besonders machen.