Bodega Carmelo Rodero

Kraftvolle Weine

Der spanische Winzer Carmelo Rodero ist ein Selfmademan. Er hat mit 22 das Rebgut seines Vaters aus der Genossenschaft geführt. Heute keltert er seinen eigenen, grossen Ribera del Duero.

Weinbau ist ein riskantes Gewerbe: Die Abhängigkeit von Wind und Wetter prägt noch viel stärker als in der Landwirtschaft das tägliche Leben des Bauern. Kommt dazu, dass Ribera del Duero, ein Rebgebiet von 115 Kilometern Länge und maximal 35 Kilometern Breite, in einem Land der Extreme liegt. Der Winter lässt alles Leben erstarren, im Sommer legt sich tagsüber die Hitze aufs Land. Grenzen spielen im Weinbau stets eine Rolle: die Grenzen der Appellationen, der Lagen, der Parzellen, der Sortenwahl, der Klassifizierungen - und vor allem des Klimas. Wie viel Zeit bleibt der Traube vom letzten Frost im Frühling bis zum ersten im Herbst? Im Ribera del Duero sind es 125 Tage, von Anfang Juni bis Ende September. Die Weinberge erstrecken sich über die Uferhänge beidseits des Duero auf 700 bis maximal 850 Meter über Meer. Das Land ist knochentrocken, streng und fordernd. Im Sommer kann es tagsüber 40 Grad heiss werden und nachts wieder auf 15 bis 20 Grad abkühlen.

Ribera del Duero ist ein altes Rebgebiet. Im 17. Jahrhundert versorgten die Winzer vor allem die Bevölkerung von Valladolid, damals die Hauptstadt Spaniens. Über Spanien hinaus bekannt indessen ist es erst seit knapp zwei Jahrzehnten. Wein aus diesem unwirtlichen Lebensraum, ein wirklich gelungener Ribera del Duero, kann grossartig schmecken: die Farbe tief-, ja beinahe schwarzrot, wuchtig die Struktur, opulent die Frucht, kraftvoll, schwer und würzig, passend zur rustikalen, schmackhaften Kost Altkastiliens, eines Landes der Jäger und Hirten. Tinto Fino heisst die Rebsorte, die auf diesem Boden (Muttergestein Schiefer, darauf Gips, Mineralien und vor allem Kalk) wächst und mit diesen extremen Bedingungen fast problemlos zurechtkommt. Es handelt sich dabei um eine lokale Varietät der Tempranillo-Traube. Sie reift eher früh und erträgt starke Temperaturschwankungen.

«Die Weine unserer Bodega sind fantastisch», sagt er. Heute dirigiert Rodero ein kleines Imperium von 115 Hektaren Rebfläche, verteilt auf x Parzellen mit vielfältigen Böden - von Ton über Kalk bis Sand. «Wir arbeiten ökologisch», erklärt der Winzer, «wir brauchen keine Herbizide.» Das ist auch kaum nötig, das harte Klima, der scharfe, kalte Wind, der aus dem Norden kommt, aus Galizien und Kantabrien, erstickt die Krankheiten, bevor sie richtig Fuss fassen können.

Die Weine von Carmelo Rodero erhalten Sie in Ihrer ***delicatessa.

Plozza Vini

Das Weingut Plozza versteht es, die Schätze des Valtellina in herausragende, moderne Weine zu verwandeln.

Weingut Serègo Alighieri

Seit nunmehr über 650 Jahren betreibt die Familie Alighieri auf den Ländereien im Valpolicella Weinbau.

Weingut Jaboulet

Nicolas und Frédéric Jaboulet - Weinkultur im Vallée du Rhône in sechster Generation.

Öffnungszeiten

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