Globus-Geschichte: 1981-2001
Globus wird zum «nationalen Warenhaus»
1981
Jürg Fretz übernimmt für 16 Jahre das Steuer von Globus. Ihm gelingt, das Einkaufserlebnis zum Erfolg zu führen und es definitiv zum Markenversprechen von Globus zu machen. Intensiv wird der Kundenservice, der «persönliche Globus», gepflegt. Um die Kompetenz gegenüber neuen Mitbewerbern zu behaupten, konzentriert sich Globus auf Stärken und strafft die Sortimente - bis heute ein wichtiges Thema. Globus wird zum Multispezialisten. Regelmässig werden grosse Länderaktionen durchgeführt.
1986
Der Globus in Aarau wird geschlossen.
1994
Globus kassiert mit dem Scanner: Die Reassortierung erfolgt nun automatisch - eine Revolution.
1996
Ein alter Traum erfüllt sich: Globus wird «national». In ehemaligen Jelmoli-Häusern in Genf, Lausanne, Neuchâtel, Luzern und Locarno wird ein Globus eröffnet. 1100 Jelmoli-Mitarbeiter werden übernommen. Globus ist nun mit 11 Warenhäusern in allen Landesteilen präsent. Die Verkaufsfläche verdoppelt sich, das Beschaffungsvolumen macht einen Quantensprung. Die Erweiterung des Filialnetzes wird zur Erfolgsgeschichte. Globus versteht sich nicht mehr als Deutschschweizer, sondern als nationales Unternehmen. Ziel der kommenden Jahre: einheitlicher Auftritt in allen Landesteilen.
1997
Die wachsenden Ertragsprobleme von ABM verunsichern die Aktionäre. Migros unterbreitet dem Mehrheitspool der Aktionäre eine Kaufofferte für die Globus-Gruppe (Globus, Herren Globus, ABM, Interio, Office World und Globi-Verlag). Der Kaufpreis entspricht einem Unternehmenswert von 700 Mio. Franken. Strategie von Migros: «Globus bleibt Globus, Migros bleibt Migros». Georg Boesch, Globus-Chef von 1967 bis 2000, strafft die Sortimente weiter (u.a. Aufgabe der Möbel). Er und Thomas Kern (Globus Chef 2001, dann Wechsel zur Konzernspitze) steigern die Ertragskraft: Die «Betriebsform Warenhaus», immer wieder totgesagt, hat einmal mehr ihre Bewährungsprobe bestanden.








