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  • Geschichte


  • 1892

    • Josef Weber, der Sohn eines reichen Händlers, eröffnet auf der Papierwerdinsel in Zürich «J. Webers Bazar», das erste grosse Warenhaus der Schweiz. Die Attraktion: elektrisch beleuchtete Schaufenster. Seine Geschäftspraktiken, die er bei Printemps in Paris kennenlernte, sind für Zürich neu: Unter einem Dach führt er in spezialisierten Abteilungen beinahe alle Handelsbranchen (Strategie: «Alles für alle»); ohne Kaufzwang kann die Ware wie in einer Ausstellung besichtigt werden; die Preise sind angeschrieben, und es muss bar bezahlt werden - ein Feilschen gibt es nicht. Und vor allem: Weber setzt auf Neuheiten. Die Geschäfte laufen gut an. Bereits ein Jahr später sind aber die Kassen leer. Weber sucht einen Geldgeber.

  • 1893

    • Der Bankier Heinrich Burkhardt erwirbt «J. Webers Bazar». Er will rasch expandieren - aber auch er wird nicht über Nacht zum Warenhauskönig. Doch dem zielstrebigen Mann gelingt es wiederholt, nach Misserfolgen das Hauptgeschäft (ehemals Webers Bazar) in eine neue Gesellschaft zu retten.

  • 1896

    «Globus» wird erstmals als Firmenname verwendet


  • 1924

    • E. Hans Mahler übernimmt 1924 für vier Jahrzehnte die Leitung von Globus und schafft dem Unternehmen ein solides Fundament. Zwischen 1926 und 1936 führt er die «wissenschaftliche Betriebsführung» ein, die klare betriebliche Strukturen schafft und durch Planungsvorgaben für Umsätze, Warenbestände und Kosten jede Verschwendung entschieden bekämpft. Strategie:
    • Globus versteht sich nun als «Treuhänder des Konsumenten», der vor allem mittlere Ansprüche erfüllt. Globus wird zum «Schweizer Warenhaus des Mittelstandes», das 85% seiner Waren von Schweizer Lieferanten bezieht, wobei mehr als drei Viertel davon in der Schweiz gefertigt werden.

  • 1930

  •  Zentralisierung des Einkaufs, Vereinheitlichung des Globus-Logos, Ausbau der betrieblichen Ausbildung und des Lehrlingswesens. Gründung der Hauszeitung, die sechsmal pro Jahr erscheint.