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The Globus Burger

Delicuisine Rezept

The Globus Burger

Description

Niveau

leicht

Zeitaufwand

<30 min

Zutaten für 3 ansehnliche Burger

550 g Rindfleisch (wie beschrieben) 
50 -110g Rindsmark (je nach Fettgehalt des Fleisches) 

Richi Kägi

Foodscout

Richi Kägi

«Was macht einen wirklich guten Burger aus? Klar, die Qualität der verwendeten Zutaten muss stimmen. Die Zubereitung ist dann nicht so schwierig. Easy peasy, also. Doch so einfach ist es nicht. Als Erstes muss für einen schmackhaften, saftigen Burger das Fleisch-Fett-Verhältnis stimmen. Ideal liegt es bei 80:20.

Dann braucht man ein gut gelagertes Fleisch mit viel Geschmack. Welche Stücke vom Rind man bevorzugt, ist weniger wichtig. Fragen Sie Ihren Metzger nach Abschnitten vom Rib Eye oder Short Ribs, Filet-Endstücke oder Huft. Aber auch vom Hals oder der Flanke. Bitten Sie ihn zudem, das Fleisch zweimal durch die gröbste Scheibe des Fleischwolfs zu lassen. Kaufen Sie auf keinen Fall
vorgehacktes Fleisch.»

Zubereitung

1

Mark und Fleisch unmittelbar vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

2

Mark aus den Knochen schaben und in Würfel von zirka 10 mm grosse Würfel schneiden. Mit den Fingern unter das Fleisch mischen, und bitte noch nicht salzen, sonst fängt das Fleisch bereits an zu «garen».

3

Zunächst das Fleisch zu 3 Bällen formen und bis zu einem Durchmesser von 13 cm flachdrücken. Falls die Burger auf den Grill kommen, sollte man diese sehr fest formen. Oben in der Mitte mit dem Daumen eine kleine Senke hineindrücken. Dies verhindert, dass sich das Fleisch beim Braten aufwölbt und sich die Burger zu Fleischballen aufblähen. 

4

Die Burger braten oder grillieren und dabei nach Wunsch salzen. Für Medium Rare auf jeder Seite für zirka 3 Minuten braten. Das Mark schmilzt während dem Braten in den Burger hinein. Wer seinen Burger rosa gebraten mag, sollte ein Fett mit einem tiefen Schmelzpunkt verwenden. Sonst bleibt das Fett hart und zäh und macht sich im Gaumen und an den Zähnen unangenehm bemerkbar. Dazu eignet sich besonders gut Rindsmark, das unter das Fleisch gemischt wird. Es schmilzt bei geringer Wärme und verleiht dem Fleisch beim Braten die gewünschte Textur und Saftigkeit. Zudem verstärkt es ganz grossartig den Fleischgeschmack. Dafür lassen Sie sich vom Metzger längere Knochenstücke geben, die er für Sie längs aufspaltet. Zuhause lösen sie dann einfach das Mark aus den Knochen. Je nachdem wieviel Rindsmark sie verwenden, sollten Sie beachten, dass die Fleischabschnitte bereits einen gewissen Fettanteil haben. Wenn diese zum Beispiel 10% haben, rechnen Sie mit zusätzlichen 10% Mark. Wenn das Fleischstück von einem mageren Teil wie Huft stammt, dann brauchen Sie die vollen 20% Fett. Brötchen kurz auf dem Grill oder mit dem Brenner anrösten und nach Belieben mit Gemüse und Sauce anrichten.
Enjoy! 

Unsere Getränkeempfehlung passend zum Rezept

david o'halloran

senior buyer wine & BEVERAGES

david o'halloran

«Vor einigen Jahren kaufte Marc Kent, der Winemaker-Genius hinter dem berühmten Chocolate Block aus Südafrika, und einige seiner Freunde erstklassiges Terroir im Languedoc, bewachsen mit teilweise uralten Reben. Die Domaine Gayda wurde umfassend modernisiert, neue Reben dazu gepflanzt und seither wird erfolgreich das Wein-Wissen der neuen Welt mit der Tradition und dem Terroir des Languedoc zu eigenständigen, hervorragenden Weinen verwoben. Selten zuvor hat mich ein Rotwein aus dieser Appellation so begeistert, wie der Chemin de Moscou. Ein Duft nach schwarzen Beeren, Veilchen, Tabak und feinstem Hermes-Sattelleder, unterlegt mit zartem Toastgeruch. Im Mund dann diese würzige Eleganz, gepaart mit nobler Fruchtigkeit, unterlegt mit einem reifen Tanningerüst, das den Wein schon jetzt zum Genuss macht, aber auch noch grosses Potential für die nächsten Jahre verspricht. Kurzum, ein für diesen Preis aussergewöhnlich gelungener Wein.»

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