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How To

Hummus


 

hummus selber machen – SO GEHT’S

«Hummus ist der beste Beweis dafür, dass die köstlichsten Dinge am einfachsten zu machen sind. Er lässt sich mit einer Handvoll Zutaten einfach im Blender zubereiten. Am besten kennen wir Hummus als würzig-cremiger Kichererbsen-Dip, serviert mit Fladenbrot und Crudités. Damit liegen Sie immer richtig  – alle lieben ihn. Weniger bekannt und genauso köstlich ist der Hummus als Begleiter zu Fleisch, besonders Lamm, und als Butter- oder Mayo-Ersatz in einem Sandwich. 

Für einen richtig guten Hummus braucht es: 
 500 g getrocknete Kichererbsen
¼ TL Backpulver
200 g Tahini (Sesampaste)
5 Knoblauchzehen
100 ml Zitronensaft, frisch 

Das Einweichen und Kochen der Kichererbsen braucht etwas Zeit, sie schmecken aber um Welten besser als die bereits gekochten aus der Büchse. Dazu weicht man diese für mindestens 12 Stunden, am besten über Nacht, in einer grossen Pfanne mit der fünffachen Menge Wasser ein. Wenn möglich, das Wasser ab und zu auswechseln. Nach der Einweichzeit, die Kichererbsen abgiessen und in einer Pfanne mit mindestens der doppelten Menge Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Leise köcheln lassen und wenn nötig, Wasser nachgiessen. Nach zwei Stunden das Backpulver zugeben, das macht die Kichererbsen besonders bekömmlich, und eine weitere Stunde köcheln lassen. Sie sind fertig gekocht, wenn sie fast auseinanderfallen, aber noch nicht zu Brei gekocht sind. Ab diesem Moment geht die Sache fix. In einem Blender die Knoblauchzehen mit 200 ml Wasser zu einem flüssigen Brei mixen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb geben und den Knoblauch wegwerfen. Dann die Kichererbsen abgiessen, davon einige Ganze für später beiseite stellen. Die anderen werden im Blender zu feinem Püree gemixt, etwa 8 Minuten lang. Knoblauchwasser und Tahini mit einem Teelöffel Salz und einer Prise gemahlenem Kreuzkümmel und den Zitronensaft dazugeben und einige Minuten weiter mixen. Ist der Hummus zu dick, etwas Wasser zugeben. In einer kleinen Schüssel anrichten, etwas Olivenöl darüber giessen, die beiseite gelegten ganze Kichererbsen darüber geben. Wer mag, kann auch etwas Paprika oder Zatar-Gewürz darüber streuen.»  

Tipp: Mit einem leistungsstarken Blender oder Food Processor arbeiten, der mit der dicken Masse zurechtkommt. 

Richard Kägi

Foodscout

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