Eine scharfe Sache: Nachhaltiger Kampot Pfeffer

Eine scharfe Sache: Nachhaltiger Kampot Pfeffer

Der Süden Kambodschas ist bekannt als eine der besten Gegenden für den Anbau von echtem Pfeffer. Hier, in der Region Kampot nimmt 2011 eine Erfolgsgeschichte ihren Lauf, die höchste Qualität und soziales Engagement vereint.

Text: Globus
Fotos: Swiss Farm
Die Köpfe hinter dem Projekt «Gout du Terroir»: Khom Phy und Markus Lehmann.

Die Passion für guten Pfeffer und das Bedürfnis für ein sinnvolles Projekt für die Menschen in Kambodscha brachte sie zusammen. Das Resultat: Erstklassiger Pfeffer aus fairem und nachhaltigen Anbau.

Er ist einen langen, schwierigen Weg gegangen. Im Alter von 12 Jahren musste Khom Phy 1979 vor den Kriegswirren der roten Khmer von Kambodscha nach Thailand fliehen und wurde dort in der Obhut des Deutschen Roten Kreuzes als eines von wenigen kambodschanischen Flüchtlingskindern nach Deutschland gebracht, wo er zwei Jahre später einer deutschen Familie mit vier eigenen Kindern vermittelt wurde. Von seiner neuen Familie erfuhr er viel Unterstützung in der Vorbereitung auf das Leben in Deutschland und Europa, sowie eine starke Sensibilisierung für soziale Verantwortung in seinem Herkunftsland, wo er 2011 in Kampot mit der Kultivierung seiner Pfefferpflanzen begann.

Die Region im Süden Kambodschas ist bekannt als eine der besten Gegenden für den Anbau von echtem Pfeffer. Nur hier, in dieser Region, wächst der weltweit für seinen einzigartigen Geschmack und sein reiches Aroma berühmte Kampot Pfeffer. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier die Tradition des Pfefferanbaus von Generation zu Generation weitergegeben. Und die Natur trägt ihren Teil zum Erfolg bei: So bietet das feuchtwarme Tropenklima zwischen den Elefantenbergen im Norden und der nahen Küste am Golf von Thailand gemeinsam mit dem nährstoffreichen «Terroir» der Gegend ideale Bedingungen für dieses einzigartige Gewürz. Ausserdem ist Kampot eine der wenigen Regionen der Welt, wo der echte Pfeffer bis zu seiner Vollreife auswachsen kann – ein weiterer Pluspunkt für die Qualität von Kampot Pfeffer.

Doch als Khom Phy 2011 sein ehrgeiziges Projekt startete, wollte er nicht nur den besten Pfeffer Kambodschas produzieren, sondern auch ein nachhaltiges Projekt zur Unterstützung seiner Landsleute ins Leben rufen. Khom Phy hat sich zum Ziel gesetzt, in der Region eine Vorbildfunktion in Sachen nachhaltiger Produktion zu übernehmen. Deshalb verzichtet er komplett auf synthetische Dünger und Pestizide, stattdessen kommt Kuh- und Fledermausdung zum Einsatz, Ungeziefer wird mit Zitronengraspflanzen und einer Tinktur aus Neembeeren ferngehalten.

«Es ist wichtig die einzigartigen Bedingungen in Kampot für die Pfefferproduktion nachhaltig zu nutzen um langfristig Arbeitsplätze in dieser Provinz zu schaffen.» 

Khom Phy

Auf seiner Plantage, die «Swiss Farm» getauft wurde, beschäftigt Khom acht festangestellte Mitarbeiter, unter anderen auch zwei Familienmitgliedern. Er bezahlt ihnen einen überdurchschnittlichen Lohn und stellt Übernachtungsmöglichkeiten und eine Küche zur Verfügung. Zudem sorgt er für ihre Altersvorsorge sowie bezahlte Ferien – in Kambodscha eine Seltenheit.

Über einen gemeinsamen Freund traf Khom Phy, der inzwischen mit seiner Frau und den beiden Söhnen in der Schweiz lebt, auf den Berner Markus Lehmann. Dieser liess sich sofort vom Enthusiasmus des Kambodschaners anstecken und gemeinsam gründeten sie das Projekt «Gout du Terroir». 2016 konnten sie zum ersten Mal ihren Jahrgangspfeffer in die Schweiz exportieren, der jetzt bei Globus erhältlich ist.

Kampot Pfeffer bei globus

Schwarzer Kampot Pfeffer

Goût du Terroir

Schwarzer Kampot Pfeffer

CHF 11.40

Goût du Terroir

Schwarzer Kampot Pfeffer

CHF 11.40
Roter Kampot Pfeffer

Goût du Terroir

Roter Kampot Pfeffer

CHF 13.40

Goût du Terroir

Roter Kampot Pfeffer

CHF 13.40
Weisser Kampot Pfeffer

Goût du Terroir

Weisser Kampot Pfeffer

CHF 15.40

Goût du Terroir

Weisser Kampot Pfeffer

CHF 15.40