Die Herstellung von Gin

Die Herstellung von Gin

Es sind seine aussergewöhnlichen botanischen Aromen, die einen guten Gin ausmachen. Doch von der charakteristischen Wacholderbeere bis zum genussfertigen Gin steht ein Herstellungsprozess, der sowohl fixe Regeln hat, wie auch grosse Kreativität zulässt.

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Wacholderbeeren – die Hauptzutat jedes Gins.

Die Wachholderbeere ist wohl jedem Gin-Trinker ein Begriff. Doch wussten Sie, dass neben der äusserst wiedererkennbaren Hauptzutat des Gins bis zu 120 verschiedene Gewürze, Botanicals und Fruchtextrakte zum Einsatz kommen können?

Genau diese unglaubliche Vielfalt an Aromen lässt den Wacholderschnaps zu einem abwechslungsreichen Genuss werden, welches dank einer grossen Vielzahl an traditionellen und neuen Herstellern zu einem einzigartigen Spektrum an Gin-Kreationen geführt hat.

Zu den wichtigsten sogenannten Botanicals, die dem Gin seine charakteristische Note geben, gehören Koriander, Ingwer, Anis, Kardamom, Zimt und Iriswurzel. In fast jeder Gin-Kreation sorgen Orangen- oder Zitronenschalen für die Frische, die vielen Cocktail- und Longdrink-Kreationen einen Hauch Exotik verleihen.

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Diese Aromen können bereits während der Destillation entstehen, aber auch nachträglich beigefügt werden. Der Herstellungsprozess des Gins kann variieren, doch die Produktionsschritte lassen sich grob in vier Phasen unterteilen:

Als Basis für jeden Gin wird neutraler Alkohol verwendet, der meist aus Getreide oder Zuckerrüben gebrannt wird. Dieser wird mit den Botanicals aromatisiert, was auf zwei Arten geschehen kann. Entweder werden die Botanicals im Alkohol eingelegt und darin für einige Stunden vor der Destillation mazeriert, oder sie werden im Destillator über der Brennblase in einen Behälter gelegt. Dort durchdringt der Alkohol-Dampf die Botanicals und entlockt ihnen so ihre Aromastoffe. Natürlich können beide Varianten auch kombiniert werden.

Bei der Destillation, dem zweiten Schritt der Gin-Produktion, wird das Gemisch aus Alkohol und Botanicals erhitzt. Da Alkohol einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser hat verdampft er zuerst und wird dadurch konzentriert. Dabei nimmt er die gelösten Aromen der Botanicals mit, bevor der Dampf wieder abgekühlt wird, kondensiert und als Gin aus dem Destillator herausfliesst.

Nach diesem Schritt muss der Gin in Ruhe lagern und seine Aromen entwickeln, was in der Regel zwischen einer und vier Wochen dauert. Zum Schluss wird der Gin dann mit Wasser so weit verdünnt, dass er zum Trinken geeignet ist.

Die Einzelheiten dieser Schritte – insbesondere die verwendeten Botanicals und Gewürze – sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und oft hoch geheim. Sie machen den Unterschied zwischen den vielen Produkten aus und machen jeden Gin einzigartig. Und doch haben alle Gin - seien sie auch noch so exotisch - mindestens zwei Dinge gemeinsam: Den Alkohol und die Wachholderbeeren.

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Um die Bezeichnung "Gin" tragen zu dürfen, muss jeder Gin einen Alkoholgehalt von mindestens 37.5 Volumenprozent haben – viele der kostspieligeren Sorten haben jedoch einen deutlich höheren Alkoholgehalt, da gewisse Aromen erst dann richtig zur Geltung kommen.

Bei Globus finden Sie über 500 verschiede Gins. Entdecken Sie alle wichtigsten Ginstile sowie eine ganze Reihe von creativen Interpretationen, die daran sind, das Traditionsgetränk weiter zu entwickeln. Diese neuen Varianten locken zum Teil mit spannenden neuen Botanicals und überraschenden Aromen.

Ob knackig-frisch mit Kräutern, exotisch mit Gewürzen oder schon fast fruchtig mit Zitrus-Herz: Gin ist zurecht ein absoluter Evergreen in Bars auf der ganzen Welt, sowie ein neues «conversation piece» in der gut sortierten Hausbar.