When Harriet met Emma – die Erfolgsgeschichte einer Freundschaft

When Harriet met Emma – die Erfolgsgeschichte einer Freundschaft

Alles «Made in Britain», kurze Produktionswege, zeitloses und farbenfrohes Design – das britische Designstudio Wallace Sewell von Harriet Wallace-Jones und Emma Sewell versteht es, zeitgemässe Heimtextilien zu entwerfen.

22. August 2019
Text: Nina Rinderknecht, Fotos: Wallace Sewell
Wallace Sewell produziert in einer Fabrik in Lancashire, im Nordwesten Englands. 

Alles «Made in Britain», kurze Produktionswege, zeitloses und farbenfrohes Design – das britische Designstudio Wallace Sewell von Harriet Wallace-Jones und Emma Sewell versteht es, zeitgemässe Heimtextilien zu entwerfen.

Im Jahr 1990 lernten sich zwei junge Britinnen auf dem Royal College of Art kennen. Noch wussten die beiden nicht, was aus dieser Freundschaft entstehen würde. Nach ihrem abgeschlossenen Studium gingen Harriet Wallace-Jones und Emma Sewell beruflich erstmal getrennte Wege. Im geteilten Studio arbeiteten sie an unterschiedlichen Projekten und kreierten für verschiedene Unternehmen Designs, Stoffe und Schals.

Schnell zeigte sich, dass die zwei in eine ähnliche Richtung arbeiteten. Dies bewog die jungen Frauen dazu, eine eigene gemeinsame Serie von Schals und Kissen zu entwickeln. Unter dem Namen «Wallace Sewell» präsentierten sie diese erstmals an der Chelsea Craft Fair in London. Die Messe, bekannt für ihre innovativen und talentierten Nachwuchsdesigner, war dann auch der Startpunkt ihrer Karriere. Niemand Geringeres als das Warenhaus Barneys aus New York war ihr erster grosser Kunde.

«Ansatz unserer Marke ist es, Innovation mit praktischen Lösungen zu kombinieren», erzählt Sewell. Umgesetzt werden Schals, Decken, Kissen und Überwürfe in überraschenden geometrischen Formen und mit dem Einsatz von Farbe, Strukturen und Garnen. Wallace Sewell ist stark vom Bauhaus und seinen ästhetischen und gestalterischen Ideologien beeinflusst. «Wir wollen Handwerk und Fertigung unter Einbeziehung traditioneller Techniken vereinen», so Sewell weiter. Der erste Entwurfsprozess des Design-Duos beginnt auf Handwebstühlen in ihren Londoner und Dorseter Studios.

«Wir sind der Meinung, dass unsere Arbeit einen handgefertigten Stil mit der industriellen Fertigung verbinden kann, um so qualitativ und trotzdem erschwinglich zu sein.»

 

Harriet Wallace-Jones, Mitgründerin und Direktorin

Die Produktion selbst erfolgt in einer familiengeführten Mühle, wo Tradition mit modernster Technologie verbunden wird. «Dank diesem engen Kontakt mit der Produktion haben wir die Flexibilität, in kleinen Chargen oder aber in grossen Mengen zu weben», erklärt Wallace. Der «Made in Britain»-Vorsatz von Wallace Sewell erlaubt zudem verkürzte Produktionswege zwischen Lancashire, Yorkshire und Schottland.

Zudem legt Wallace Sewell viel Wert auf ihren CO2-Fussabdruck und die Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Die Verpackungen sind überwiegend biologisch abbaubar. Alle Reststücke aus dem Produktionsprozess werden wiederverwendet. Stoffreste werden von anderen Designern wie beispielsweise Luisa Cevese verwendet, die sie in ihr Taschensortiment einarbeitet. 

Die sehr ungewöhnliche und individuelle Verwendung von Farbe, ihrer Zusammensetzung und die Kombinationen von Garnen heben Wallace Sewell vom Markt ab. Die Produkte werden zu Stücken, die auch in 20 Jahren nicht an Relevanz verlieren – entstanden aus einer Freundschaft zwischen zwei Frauen und deren Leidenschaft für ihr Metier.

Wallace Sewell bei Globus

Zierkissenbezug ERNO

Zierkissen Bezüge

WALLACE SEWELL

CHF 159.90

Zierkissen Bezüge

WALLACE SEWELL

CHF 159.90
Wohndecke

Wohndecke

WALLACE SEWELL

CHF 429.90

Wohndecke

WALLACE SEWELL

CHF 429.90
Wohndecke

Wohndecke

WALLACE SEWELL

CHF 429.90

Wohndecke

WALLACE SEWELL

CHF 429.90