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How To

Pavlova

Die Pavlova, eine Art Riesen-Meringue, über deren Erfindung sich Australier und Neuseeländer regelmässig in die Haare geraten, sieht aus, als wäre sie kinderleicht herzustellen. Was auch stimmt. Trotzdem braucht es Genauigkeit, Geduld und Sorgfalt. Denn eine Pavlova soll eine knusprige Hülle und ein Marshmallow-ähnliches, weiches Inneres haben. Deshalb bereite ich sie jeweils am Abend davor zu und lasse sie, sobald sie fertiggebacken ist, über Nacht im ausgeschalteten Ofen auskühlen.

Diese Küchen-Utensilien braucht's

1 Paletten-Messer 1 grosses, flaches Blech Backpapier 1 Küchenmaschine 1 Silikonspachtel 

Zubereitung

  • Für 250 g Eiweiss etwa 7 Eier sorgfältig trennen.  Wichtig: Es darf nicht der geringste Teil Eigelb dazukommen. Eiweiss in die saubere und trockene Schüssel des Mixers geben und eine kleine Prise Salz zugeben. Bei mittlerer Geschwindigkeit rühren, bis sich auf der Oberfläche des schaumigen Eiweiss breite Bänder bilden.

  • Bei weiter laufendem Mixer 500 g Zucker löffelweise zugeben. Als Faustregel bei der Menge gilt: jeweils doppelt soviel Zucker nehmen wie Eiweiss.

  • Ist der ganze Zucker eingearbeitet, Geschwindigkeit auf höchste Stufe schalten und 5 Minuten rühren.

  • Nun 20 g Maizena mit dem Spachtel vorsichtig einrühren und zuletzt 7 ml Weissweinessig dazu mischen und umrühren. 

  • Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und eine runde Torte von etwa 6 - 8 cm Höhe formen.  Mit dem Paletten-Messer Rand formschön runden und den Eiweiss-Kuchen von oben etwas auf das Backblech drücken.  Ringsum einen leicht erhöhten Rand formen, damit der gewünschte Belag gut auf der Oberfläche hält.

  • Sehr fein und optisch ein Hingucker, wenn vor dem Backen grob gehackte Pistazien vorsichtig in die Masse und darüber gestreut werden.

  • Pavlova sofort in den Backofen schieben und Temperatur auf 100° C zurückschalten. 1 Stunde backen. Wichtig: Den Backofen dabei nie öffnen!

  • Ofen ausschalten und die Pavlova mindestens 6 Stunden oder besser über Nacht darin auskühlen lassen. Das ergibt die perfekte Kombination von einer dicken Kruste und einem weichem Inneren.

  • Belegt wird die Pavlova mit einer dicken Creme, zum Beispiel aus Mascarpone und Rahm, mit Vanille aromatisiert und leicht gezuckert. Die Creme gleichmässig auf der Pavlova verteilen. Mit  Früchten der Saison, tropischen Früchten, Rhabarber, Erdbeeren etc. belegen. Allenfalls vor dem Belegen mit Früchten oder Kompott in Portionen schneiden, damit die Früchte ganz bleiben und nicht zermantschen.

Ideen fürs Topping

Gut auf eine Pavlova passen geviertelte, reife Feigen, die man mit Honig und gehackten Pistazien bestreut. Aber auch Mangos oder sehr reife, in Stücke geschnittene Bananen und dazu viel frische Passionsfruchtpulpe passen hervorragend dazu.

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